Zero-Trust-Sicherheitsprinzipien auf Ihr VPN anwenden

By Oktober 14, 2021Company @de, News DE, VPN Tracker @de

Ein sicheres VPN ist einer der wichtigsten Aspekte im Hinblick auf die Netzwerksicherheit für Ihr Unternehmen. Wie können Sie Ihren Mitarbeitern den Remote-Zugriff ermöglichen, ohne Datenpannen, Leaks oder Hacks zu riskieren? Eine Lösung, auf welche heutzutage viele Unternehmen zurückgreifen, ist eine Zero-Trust-Netzwerkarchitektur.

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In diesem Beitrag erklären wir Ihnen, wie VPNs und Zero-Trust-Netzwerke mit den richtigen Tools koexistieren können. So können Sie die nötigen Sicherheitsmaßnahmen treffen, um Ihr internes Netzwerk möglichst effektiv zu schützen und Mitarbeitern parallel eine sichere und benutzerfreundliche Lösung zu bieten, um von überall aus produktiv arbeiten zu können.

Was versteht man unter dem Zero-Trust-Modell?

Mit einem Zero-Trust-Sicherheitskonzept wird der Zugang zu dem Firmennetzwerk für jeden Nutzer massiv eingeschränkt – auch für die Nutzer, die vor Ort sind. Hier handelt es sich um ein Sicherheitskonzept, welches grundsätzlich allen Anwendern sowie Geräten und Applikationen misstraut.

Um auf Firmenressourcen zuzugreifen, müssen sich Anwender authentifizieren, um eventuelle Sicherheitslücken zu vermeiden und somit Risiken für die Firma zu minimieren.

Die drei Kernkonzepte des Zero-Trust-Modells:

  1. Anwender-/Applikations-Authentifizierung
  2. Geräte-Authentifizierung
  3. Zugriff mit den geringsten Berechtigungen gewähren

Trotz ihrer Sicherheitsstärken ist die Einrichtung und Verwaltung einer Zero-Trust-Richtlinie im Vergleich zu einem Standard-VPN viel schwieriger und zeitaufwändiger. Jedoch kann ein VPN auch optimiert werden, um die wichtigsten Zero-Trust-Voraussetzungen zu erfüllen und so mehr Sicherheit für Ihr Firmennetzwerk zu bieten.

So optimieren Sie Ihr VPN für Zero-Trust

Falls Sie für Ihre aktuelle Netzwerk-Struktur eine Zero-Trust-Strategie einführen möchten, können Sie folgende Maßnahmen ergreifen, um Ihr Unternehmen vor Gefahren zu schützen und Ihre Verbindungen abzusichern.

Ihre VPN-Verbindung stärken

Als erstes sollten Sie sicherstellen, dass für Ihr VPN die optimalen Sicherheitseinstellungen eingerichtet sind, um das Netzwerk vor externer Bedrohung zu schützen.

Fangen Sie mit den Verschlüsselungseinstellungen an: Nutzen Sie bereits die höchsten Verschlüsselungsalgorithmen, die Ihr Gateway unterstützt? VPN Tracker 365 unterstützt AES-256 Verschlüsselung, welche auch die anspruchsvollsten Anforderungen aus dem Militär, dem geschäftlichen Bereich und von Regierungsorganisationen erfüllt.

Außerdem raten wir davon ab, MD5 als Hash-Algorithmus zu nutzen und empfehlen – wo immer möglich – SHA-2. Sie sollten auch versuchen, eine höhere Diffie-Hellman (DH) Gruppe zu verwenden und Perfect Forward Secrecy (PFS) in Phase 2 zu aktivieren (wenn dies von Ihrem Gateway unterstützt wird).

Wählen Sie einen sicheren VPN-Client

Die VPN-App, die Ihre Kollegen verwenden, dient als Eingangstür in Ihr Firmennetzwerk. Im Allgemeinen sollte jede sicherheitsrelevante Software daraufhin überprüft werden, ob sie Best Practices unterstützt.

Ein zuverlässiger VPN Client sollte folgende Kriterien erfüllen:

  • Sichere Ende-zu-Ende-Verschlüsselung für Ihre Verbindungsdaten (mehr erfahren)
  • Benutzerdefinierte Konfigurationsoptionen für Verbindungen
  • Vertrauenswürdige, zuverlässige Entwickler
  • Regelmäßige Updates: VPN Clients, die nicht regelmäßig aktualisiert werden, erhöhen das Bedrohungsrisiko für Ihr Unternehmen – z. B. wenn sie nicht mit dem aktuellsten Sicherheitsupdate für Ihr Betriebssystem kompatibel sind oder keinen Support für die neuesten Technologien anbieten

Für Mac-Anwender ist VPN Tracker 365 der beste VPN-Client und bietet vollständige Kompatibilität mit der aktuellsten macOS Version.

Gegenmaßnahmen für Phishing – Verbindungsdetails für User ausblenden

Social-Engineering- oder Phishing-Angriffe gelingen nur, wenn Mitarbeiter Zugang zu sensiblen Daten haben, wie z. B. Ihren Pre-Shared-Key, Ihre Gateway-Adresse oder Ihr verwendetes VPN-Protokoll. Blenden Sie deshalb diese Informationen aus, bevor Sie die Verbindung mit Mitarbeitern teilen, um dieses Risiko zu vermeiden.

Außerdem können Sie dadurch auch verhindern, dass Anwender Ihre Verbindungen mit externen, ungeprüften Programmen nutzen – was auch ein wichtiger Punkt des Zero-Trust-Modells ist.

Mit VPN Tracker 365 TeamCloud können Sie vorkonfigurierte VPN-Verbindungen sicher mit Ihren Teammitgliedern teilen und Verbindungsdetails noch vor dem Export ganz einfach mit nur einem Klick ausblenden:

Anwender durch Zwei-Faktor-Authentifizierung verifizieren

Ein sicherer Nutzer-Verifizierungs-Vorgang ist ein wichtiger Bestandteil eines effektiven Zero-Trust-Netzwerkes. Wenn Sie Informationen mit Mitarbeitern innerhalb Ihres Unternehmens teilen müssen, müssen Sie sich sicher sein, dass die Identität dieser Person legitim ist.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) wird immer häufiger verwendet und ist bereits bei vielen der beliebtesten VPN-Diensten verfügbar. 2FA bietet Ihnen einen weiteren Schutz gegen Hacker und Cyber-Angriffe, wie z. B. E-Mail- oder Spear-Phishing.

VPN Tracker 365 unterstützt die Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA, MFA, OTP) basierend auf X.509 Zertifikaten, OTP Authenticator-Apps, wie z. B. Google Authenticator, Duo usw., sowie Smart Cards und PKI Token. Einmalpasswort-Token wie RSA SecurID oder FortiToken für FortiGate Geräte funktionieren ebenfalls hervorragend mit VPN Tracker 365 über Extended Authentication (XAUTH).

Minimalste Zugriffsberechtigungen erlauben

Mit einer Zero-Trust-Strategie werden Mitarbeitern immer nur die minimalsten Zugriffsberechtigungen gegeben. Das heißt, Ihre Mitarbeiter bekommen nur Zugriff auf die Verbindungen, die sie wirklich brauchen, anstatt Zugriff auf alles zu erhalten. So werden potentielle Gefahrenquellen minimiert und das Unternehmen verhindert den unbefugten Zugriff auf vertrauliche Informationen.

In VPN Tracker 365 können Sie das Gruppen-Feature nutzen, um dies zu realisieren.

Richten Sie TeamCloud Gruppen ein, um festgelegten Benutzergruppen den Zugriff auf bestimmte VPN-Verbindungen zu erlauben. So bekommen Mitarbeiter Zugang zu den Ressourcen, die sie für die produktive Arbeit benötigen, ohne dass Sie alle Verbindungen zur freien Verfügung stellen müssen.

Richten Sie Gruppen ein, um den Zugriff auf bestimmte Verbindungen zu beschränken

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TeamCloud für Ihr Unternehmen einzurichten geht schnell und problemlos. Um loszulegen, teilen Sie eine erste VPN-Verbindung mit Ihren Teammitgliedern.

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